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Träume nicht dein Leben lebe deinen Traum
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Ich habe Geburtstag und wir fahren heute mit der Nils Holgersson von Travemünde nach Trelleborg in Schweden. Das Schiff ist 161 m lang, 28 m breit, 45 m hoch und hat 31.360 BRT Die Höhe entspricht 18 Hochhaus Etagen. Es können bis zu 120 Lkw / Trailer bzw. 550 Pkw befördert werden. Ein Tanzsalon, Bar, Kino, Supermarkt, Boutique, Swimmingpool, Sauna, Solarium, Trimmraum und Fitnesscenter, und v. m. an Bord vorhanden.
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In Smygehamn im Wald haben wir übernachtet, morgens noch ein Bad in der kalten Ostsee genommen und sind dann hinter Knäbäckhusen in ein Fischerdorf gefahren wo wir frisch geräucherten Lachs gegessen haben. Anschliessend haben wir den nahe liegenden Hügel bestiegen und haben dort ein Wikinger Schiff, welches aus Steinen geformt war, besichtigt.
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Normaler Weise wollten wir heute faul in der Sonne liegen, aber unglücklicherweise kippte ich einen vollen Eimer mit Wasser im Wohnmobil um und der Teppich saugte das Wasser sofort auf. Also Teppich rausnehmen, auf die Leine hängen zum trocknen. In der Zwischenzeit fahren Gerhard und ich mit dem Fahrrad in den nächsten Ort und heben Geld von der Bank ab. Als wir zurück kommen ist der Teppich trocken und kann neu verlegt werden. Danach haben wir beschlossen weiter zu fahren und schaffen es noch bis Karlsvick wo wir übernachten.
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Edith ist krank geworden und darum fahren wir nach VÄXJÖ ins Centrallazarette. Sie wird untersucht, bekommt eine Spritze und wir können wieder gehen. Geld will keiner nehmen. Es wird uns erklärt, dass in Schweden alle Krankenbehandlungen kostenlos sind. Wir bedanken uns und fahren weiter bis GRÄNNA am Vätternsee. Abends wird Kniffel gespielt.
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Heute ist Sonntag und wir machen einen Ruhetag. Erst wird gefaulenzt und dann doch wieder eine Wanderung gemacht. Nachdem wir ungefähr 10 Km zurück gelegt haben, hören wir eine Himmelsziege. Kurz darauf entdecken wir sie auch. Es ist ein Vogel den ich zuletzt 1944 in Pommern gesehen habe. Dieser Vogel hat die Eigenschaf das er mit seinen Flügeln Geräusche erzeugt, die sich anhören als ob eine Ziege meckert, daher der Name Himmelsziege.
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Über LUDVIKA fahren wir bis nach FLODA wechseln hier Geld und fahren weiter bis wir einen geeigneten Platz für unsere Übernachtung finden. Wieder Stehen wir an einem See, der so bezaubernd ist das ich Papier und Stifte raushole und eine Zeichnung davon anfertige. Plötzlich habe ich 2 Jungen als begeisterte Zuschauer hinter mir stehen. Nach einer kurzen Zeit gehen sie weg und sind genau so schnell wieder zurück. Sie haben für jeden von uns eine Flasche Bier dabei und wollen mit uns anstossen. Es wird ein Lagerfeuer gemacht und wir verbringen zusammen einen wunderschönen Tag.
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Morgens um 2°° Uhr geht die Sonne auf. Ich werde wach weil ein Kuckuck auf einem Baum neben uns sitzt und uns immer wieder seinen Namen verrät. Ich stehe auf und jage ihn weg. Danach kann ich ruhig weiter schlafen. Nach dem Frühstück fahren wir zum Siljansee. Auf der Weiterfahrt sehen wir noch den Holzfällern bei der Arbeit zu, besichtigen noch das Holzfäller Camp und fahren weiter zum Gesundaberg am Siljansee. Selbstverständlich müssen wir den Berg bezwingen. 514 Meter sind zu bewältigen. Als wir das geschafft haben, werden wir durch einen wunderschönen Blick über den ganzen Siljansee belohnt. Als wir uns umschauen sehen wir das an der anderen Seite des Berges eine Seilbahn ist. Also rauf und damit runter gefahren.
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Diese Nacht haben wir etwas unruhig geschlafen weil es regnet. Es ist unser erster Regentag. Wir fahren über KORSKROGEN bis nach SKÄLSVDJA am See. Hier liegt ein alter Malmpram den wir uns genauer ansehen. Ein Malmpram ist ein altes Erzschiff. Am Ufer des Sees lebt ein Wildgänsepaar mit 7 Jungen. Im laufe des Tages kommt eine Schulklasse mit Booten und werden hier ihr Camp aufschlagen. Die Sonne kommt auch wieder zum Vorschein.
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Wir sind nach SUNSVALL in den Hafen gefahren und lassen unsere Gasflaschen füllen. Danach fahren wir weiter auf der E 75 bis STÖDE. Hier biegen wir ab und fahren auf Landwege, bis wir die Nase voll haben. Es ist die reinste Marterstrecke. Hinter ÖSTBYN fahren wir in den Wald und übernachten dort.
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Es wird jetzt nicht mehr dunkel. Tag und Nacht bleibt es jetzt immer hell. Um 5°° Uhr werde ich von einer Himmelsziege geweckt. Strahlend blauer Himmel und die Sonne steht hoch am Himmel. Wir beschliessen eine Rast einzulegen. Also Liegestühle raus und in die Sonne gelegt. Gerhard war Seemann und so wird er mir heute zeigen wie Buddelschiffe gemacht werden.
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Wir sind heute nur 51 Km gefahren und haben einen wunderschönen Platz kurz hinter LIDEN direkt an dem Fluss Indalsälven gefunden. Wir werden hier 3 Tage bleiben und Pfingsten feiern. Als erstes holen wir unsere schmutzige Wäsche raus und werden diese waschen. Gespült wird die Wäsche dann im Fluss. Neben uns haben sich 2 schwedische junge Paare niedergelassen und wollen sich ein Floss bauen womit sie den Fluss dann runter fahren können.
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Heute hat sich die Landschaft wesentlich verändert. Es ist zu merken das wir weit nach Norden vorgedrungen sind. Die Bäume stehen viel weiter auseinander und sind viel kleiner. Plötzlich läuft ein Fuchs vor uns über die Strasse und hat einen Hasen im Maul. Er beachtet uns nicht und geht geruhsam seines Weges. Kurz danach sehen wir einen Kranich am Wegesrand stehen. Die Tiere scheinen sich nicht mehr vor dem Menschen zu fürchten. Vor einem Seitenweg finden wir auf einer Stange einen Trollkopf der den Menschen vor bösen Geistern bewachen soll. Wir fahren diesen Weg rein und landen am Ufer des Öre Älv. Hier sehen wir unseren ersten Elch.
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24. Tag
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Regen 16°
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Km 112 = 2177
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Heute fahren wir über LYCKSELE, hier versuchen wir nach Dortmund anzurufen, bekommen aber keine Verbindung. Weiter geht es über NORSJÖVALLEN und wir sehen auch die ersten Rentiere. Am Fluss Skellefteälv schlagen wir unser Lager auf.
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2. Ruhetag. Nachdem wir unsere Wäsche trocken haben nehmen wir unsere Fahrräder und erforschen die Umgebung. Es ist nichts zu entdecken. Ausser ein paar Rentiere die uns ab und zu über den Weg laufen finden wir nur reine Wildnis.
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3. Ruhetag. Heute besteige ich den neben uns liegenden Hügel um eine schöne Aussicht zu haben. Als ich oben bin entdecke ich ein Geweih von einem Rentier. Als ich zurück gehe habe ich auch schon 6 Geweihe und einen Schädel mit Geweih gefunden.
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3 Tage faulenzen reicht uns darum fahren wir weiter nach GLOMMERSTRÄSK. Dort gehen wir einkaufen, telefonieren nach Hause und fahren weiter bis 25 Km vor ÄLVSBYN. Hier finden wir eine schöne Lichtung im Wald wo wir übernachten werden.
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29. Tag
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Sonne 27°
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Km 155 = 2447
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30. Tag 17. Juni
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Regen 16°
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Km 158 = 2605
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31. Tag
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Sonne 17°
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Km 88 = 2693
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32. Tag
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Sonne 18°
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Km 137 = 2830
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33. Tag
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Sonne 24°
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34. Tag
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Sonne 21°
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35. Tag 22. Juni
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Sonne 24°
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Km 104 = 2934
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36. Tag
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Sonne 24°
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Km 109 = 3043
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Es regnet, wir hatten vor hier zu rasten. Pech, Wir fahren weiter und erreichen um 12°° Uhr die Finnische Grenze. Bei ÖVERTORNEÄ. Hier beginnen die schlechtesten Strassen von ganz Europa. Wir überqueren heute zum erstenmal den Polarkreis. Bei VIETONEN am See werden wir übernachten. Gegen abend kommen einige finnische Männer zu uns und erzählen uns das sie hier ihr Mitsommerfest feiern wollen. Wir sind dazu herzlichst eingeladen und sollen mit ihnen 3 Tage lang feiern.
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Heute fahren wir in südlicher Richtung bis nach ROVANIEMI. Zum 3. male überqueren wir jetzt schon den Polarkreis. Wir kaufen hier Andenken, schreiben nach zu Hause und machen einige Erinnerungsfotos. Auch beim Weihnachtsmann geben wir unsere Adressen ab.
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Strahlender Sonnenschein weckt uns, da es Samstag ist, beschliessen wir einen Ruhetag ein zu legen. Wir machen am Fluss einen grossen Waschtag. Bis Mittag ist alles auf der Leine zum trocknen. Danach schneiden wir uns die Haare, baden im Fluss und legen uns in die Sonne. Gegen Abend als der Wind einschläft überfallen uns die riesigen Mücken. Wir machen schnell ein Lagerfeuer und sind etwas vor den Plagegeistern geschützt. Ich hole meine Mundharmonika raus spiele lustige Wanderlieder und alle anderen singen dazu.
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Da das Wetter so bleibt, bleiben wir auch und legen noch einen Ruhetag ein. Wir faulenzen aber das ist zu langweilig. Eine kleine Wanderung in den Wald bedeutet etwas Abwechslung. Edith findet ein Geweih von einem Ren von beachtlicher Grösse. Da wir von den Mücken nicht in Ruhe gelassen werden gehen wir zurück, setzen uns ans Lagerfeuer und spielen Karten.
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Heute kommt es darauf an ob wir Glück haben. GOLD heisst die heutige Devise, also auf nach TANKAVAARA ins Goldgräber Camp. Gegen eine Gebühr von 25 Finnmark erhalten wir die Genehmigung zum Goldwaschen. Wir erhalten Gummistiefel und eine Pfanne zum Goldwaschen. Das Wasser des Flusses ist verdammt kalt. In der ersten Pfanne die ich wasche habe ich sofort Glück. Ich finde einen Nugget so 6 mm gross. Alle kommen angelaufen um das seltene Stück zu sehen denn seit 3 Jahren ist nur noch Goldstaub gefunden worden aber kein Nugget mehr. Eine Finnische Studentin die gut deutsch spricht weil sie Germanistik studiert erzählt mir das. Der Nugget wird in der dortigen Kartei eingetragen worauf ich ihn dann mit nehmen darf. Mehr habe ich auch nicht gefunden.
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Wir verlassen das Goldgräber Camp und fahren zum Berg KAUNISPÄÄ. Er ist 338 m hoch und liegt 20 Km vor IVALO. Auf diesem Berg trainiert die finnische Nationalmannschaft für die Skimeisterschaft. Ein wunderbarer Ausblick belohnt uns. Wir sehen ganz Lappland zu unseren Füssen liegen. Eine Herde Rentiere von ungefähr 200 Tieren sehen wir unter uns. Hier übernachten wir. Um Mitternacht sehen wir das die Sonne nicht mehr untergeht.
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Um 9°° fahren wir weiter in Richtung UTSJOKI, Treffen auf ein Schweizer Ehepaar mit Kleinkind die vom Nordcap kommen. Da sie mit einem Motorrad mit Seitenwagen unterwegs sind, sind sie ganz steif gefroren. Wir laden sie ein in unser Wohnmobil zu kommen um sich aufzuwärmen und etwas heisses zu essen und trinken. Nachdem das geschehen ist fahren sie weiter und wir auch. Hinter Utsjoki am Fluss TENAJOKI übernachten wir.
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In KÄFJORD werden wir auf ein Schiff verladen. Die Überfahrt nach HONNINGSVÄG dauert 45 Min. Jetzt müssen wir noch 30 Km die Insel überqueren um bis zum Nordcap zu kommen. Es ist keine leichte Fahrt. An der einen Seite fallen die Berge steil ab und es schneit mächtig.
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Die Temperatur ist auf 0° gefallen und es schneit den ganzen Tag, gegen Abend sind wir eingeschneit und ein Norweger kommt zu uns und sagt bescheid das die Strasse gesperrt ist. Die Schneepflüge müssen erst die Strasse wieder frei räumen, das kann aber bis morgen dauern.
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44. Tag
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Schnee 0° am 1. Juli
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Km 96 = 3699
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45. Tag
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Bedeckt 7°
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Km 69 = 3768
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46. Tag
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Bedeckt 10°
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Km 193 = 3961
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47. Tag
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Bewölkt 14°
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Km 108 = 4069
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48. Tag
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Bewölkt 22°
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Ruhetag
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Verdammt will ich sein wenn ich nicht die Sonne der Kälte vorziehe. Als ich aufstehe ist es als ob eine eiskalte Hand meine Beine umklammert. Lange Unterhosen angezogen und heissen Kaffee gemacht. Schon besser, die Heizung läuft auf volle Pulle. Nach dem Frühstück bekommen wir bescheid das die Strasse vom Schnee frei geräumt ist. Auf der Rückfahrt über die Insel sehen wir das der Schnee Meter hoch liegt. Da kommt uns ein Radfahrer entgegen. Ein deutscher der unbedingt das Nordcap sehen will. Wir fahren weiter und sofort aufs Schiff und fahren aufs Festland. In INDRE wo es anfängt zu regnen bleiben wir über Nacht.
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Danach fahren wir weiter über ALTA bis nach KÄFJORD. Hier finden wir einen ruhigen Platz für die Nacht. Gerhard macht mit mir noch eine Wanderung bis um Mitternacht.
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Heute werden wir nach BADDEREN fahren. Auf der Fahrt halten wir immer wieder an um die Natur um uns herum zu bewundern, Die Welt zeigt sich uns von seiner schönsten Seite.
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Einen geeigneten Platz für uns finden wir auch gleich. Ich hole meine Angel raus weil die Frauen wieder Fisch essen wollen. Gerhard begleitet mich und nach einer halben Stunde habe ich 6 Dorsche raus geholt. 5 lasse ich wieder in die Freiheit. Nur einen von 60 cm länge nehme ich mit und mache uns ein schönes Fischfile.
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49. Tag
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Bewölkt 20°
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Km 139 = 4208
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Gleich hinter Badderen fahren wir auf der alten E 6 weiter. Wir benutzen also nicht die neue Brücke über den Kvaevangenfjord sondern umrunden den Fjord. Es sind zwar 42 Km mehr aber wir werden auch hier wieder von der Schönheit der Natur überrascht.
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50. Tag 7. Juli
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Bewölkt 18°
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Ruhetag
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51. Tag
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Sonne 22°
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2. Ruhetag
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52. Tag
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Bewölkt 16°
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Km 155 = 4363
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53. Tag
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Bewölkt 18°
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Km 86 = 4449
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54. Tag
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Regen 12°
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Km 290 = 4739
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55. Tag
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Bedeckt 10°
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Km 89 = 4828
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56. Tag
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Sonne 20°
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Km 3 = 4831
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57. Tag
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Sonne 25°
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Km 44 = 4875
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In Nordmannsvik werden wir eine Rast einlegen. Wir müssen Wäsche waschen und uns etwas erholen. Der Fluss an dem wir lagern ist dazu bestens geeignet. Die Kühe die wir hier sehen haben so gewaltige Euter das sie Büstenhalter tragen müssen. Der Fluss fliesst ins offene Meer.
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Die Sonne scheint mir in die Augen und ich werde davon geweckt. Da es aber erst 4°° Uhr ist versuche ich noch zu schlafen. Um 6°° stehe ich dann aber auf. Nach dem Frühstück legen wir uns faul in die Sonne, unterhalten uns und bekommen Mittags Besuch von Bekannten aus Nürnberg. Die Freude ist gross.
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30 Km vor Tromsö finden wir ein wunderschönes Tal das für diese Nacht für uns geeignet ist. Nicht weit entfernt von uns ist auch ein Lager von einem Einheimischen zu sehen.
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Heute Nacht gab es einmal einen gewaltigen Krach von dem wir geweckt wurden. Morgens als wir aufstanden sahen wir was geschehen war. Eine Lawine ist 500 m vor uns den Berg runter gekommen. In einer Breite von 120 m hat sie alle Bäume und Sträucher mit sich gerissen. Wir beeilen uns das wir weg kommen und fahren nach Tromsö rein. 47.000 Einwohner hat die Stadt. Da Tromsö auf einer Insel liegt müssen wir über eine gewaltige Brücke fahren.
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Von unserem Camp können wir Narvik erkennen. Wir fahren aber weiter in Richtung Schweden. Kurz vor der Grenze liegt Björnfjel. Wir halten hier um eine Wanderung über das Fjel zu machen. Ein Fjel ist eine Hochebene. Wir wandern bis zum Bahnhof und sehen hier das der ganze Bahnhof und die gesamte Eisenbahnlinie überdacht sind. Der Grund dafür ist das die Gleise frei gehalten werden von den herabstürzenden Schneemassen. Nach unserer Wanderung fahren wir weiter über die Grenze nach Schweden rein. In Abisco am Torne Träsk halten wir und besuchen den Naturpark.
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In Norwegen hatten wir die meiste Zeit nur Wolken und teilweise Regen. Kaum sind wir wieder in Schweden angekommen , scheint schon die Sonne. Wir legen uns in die Sonne und ich beginne mein zweites Buddel Schiff. Gegen abend habe ich mir einen leichten Sonnenbrand eingefangen.
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Wieder blauer Himmel. Wir fahren bis Torneträsk und finden am Bahnhof einen geeigneten Platz für uns. Betten raus auf die Leine gehangen, Wäsche gemacht und dann Kaffee getrunken. Danach wollen wir den neben uns liegenden Berg besteigen. Es dauert Stunden bis wir oben sind aber der Anblick der sich uns bietet entlohnt uns für die Mühe die wir uns gemacht haben. Mein Höhenmesser zeigt an das wir 1155 m. hoch sind.
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59. Tag
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Sonne 29°
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Ruhetag
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Wir liegen heute faul in der Sonne, unterhalten uns und ich mache nebenbei mein zweites Schiff in die Buddel. Abends wird gekniffelt und zur Abwechslung etwas gefeiert.
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60. Tag = 17. Juli
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Sonne 28°
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Km 83 = 5066
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Heute fahren wir weiter in Richtung Narvik. Unterwegs werden wir die Vorräte auffrischen und Wasser tanken. Vorher durchwandern wir den Abisco Nationalpark. Besichtigen noch ein Lappen Dorf, überqueren Stromschnellen und sehen hier unseren ersten Bären. Der aber nachdem er uns gesehen hat, die Flucht ergreift. Ich glaube der hatte mehr angst als wir.
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Gestern abend sind wir noch weiter gefahren bis Katterjäkk 5 Km vor der Riksgränsen. Heute früh Um 9°° Uhr beginnen wir unsere Bergwanderung. Der Weg schlängelt sich immer zwischen Täler hindurch. Neben uns immer der Fluss. Er hat viele Stromschnellen und ist sehr reissend. Es geht stetig bergauf. Nach 2 Km müssen wir den Fluss überqueren, da keine Brücke da ist müssen wir durch den Fluss. Da das Wetter so schön ist gehen wir in kurzer Hose und mit freiem Oberkörper. Also Schuhe aus und durch. Eiskaltes Schmelzwasser ist das. Als wir durch sind beginnt hier die Schneegrenze. Wir gehen barfuss weiter durch den Schnee und merken das es gar nicht so kalt ist. In 1200 m Höhe erreichen wir den Katterjaure See. Ein wunderbarer Ausblick den wir in vollen Zügen geniessen. Eine Berghütte steht ganz in der Nähe. Es ist ein Anblick den man nicht so leicht vergisst. Schweren Herzens müssen wir uns aber auf den Rückweg machen.
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62. Tag
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Sonne 29°
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Km 56 = 5122
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63. Tag
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Bewölkt 24°
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Km 25 =5147
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Günter und Gerhard durch den Fluss
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Um 8°° Uhr fahren wir über die Riksgränsen ( Reichsgrenze ) nach Norwegen rein, machen noch eine Wanderung über das Björnfjel in 900 m Höhe. Nach dem Kaffee fahren wir weiter bis Träldal und übernachten hier in 300 m Höhe. Unter uns können wir Narvik liegen sehen.
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Wir sind in Narvik angekommen und machen heute die grosse Besichtigung. Alles müssen wir sehen. Da hier im Fjord 1940 das grösste Schlachtschiff der Welt, Die Tirpitz versenkt wurde, werden wir als erstes das Krigsminnemuseum besuchen. Deutsche Torpedos, Maschinengewehre, Karabiner, Granatwerfer, Dolche, Orden und Ehrenabzeichen und alle Waffen des 2. Weltkrieges kann man hier besichtigen. Danach sehen wir uns den Erzhafen, wo das Erz von Kiruna auf Schiffen verladen wird an. Darauf wollen wir auf den höchsten Berg von Narvik. Keine Angst, es fährt eine Seilbahn nach oben. Als wir wider unten sind machen wir von uns noch eine Aufnahme vor dem Wegweiser der die Entfernungen aller Hauptstädte anzeigt. Hamburg = 2007 Km
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64. Tag
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Regen 19°
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Km 73 = 5220
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Wenn wir in Schweden immer Sonne hatten, so können wir uns in Norwegen immer auf den Regen verlassen. wir fahren heute bis Sätran auf einem stillgelegten Anlegeplatz für Schiffe machen wir Rast. Eine schwedische Frau kommt zu uns und erzählt uns das sie 12 Jahre in Duisburg mit einem deutschen Mann verheiratet war, bis dieser im Iran tödlich verunglückt ist und starb. Heute lebt sie wieder in Schweden mit ihrem Jugendfreund zusammen und sind verheiratet.
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Wir machen einen Tag Rast. Ich hole meine Malerutensilien raus und suche mir ein Motiv. Gleich neben unserem Wohnmobil habe ich auch schon das richtige gefunden. Da es draussen regnet, kann ich im warmen sitzen bleiben und durch das geschlossene Fenster alles einfangen und zu einem wunderschönen Aquarell Bild gestalten. Gegen abend ist es vollbracht und wir können uns gemütlich zusammen setzen und Kniffel spielen.
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wir fahren bis Skarberget. Hier endet die E 9 Vor uns liegt der Tyssfjord den wir überqueren müssen um weiter zu kommen. Mit 50 anderen Autos werden wir auf ein Schiff verladen und über den Fjord gebracht. Überfahrt eine halbe Stunde = 52 Kronen. Als wir auf der anderen Seite weiterfahren sehen wir einen kleinen Bach. Wir halten und werden unsere Trinkwasserbehälter wieder auffüllen. Unsere Überraschung ist aber gross als wir sehen das der ganze Bach, der von einem Berg herunterstürzt voller Blattgold ist. Als wir auf den Grund des Baches sehen, entdecken wir jede Menge Gold Nuggets 6-10 mm lang und Durchmesser von 2-3 mm. Mit einem Sieb fülle ich fleissig meinen Eimer. Als ich einmal zu meinem Eimer schaue um zu sehen wie weit er schon gefüllt ist, stelle ich mit erstaunen fest, das mein Gold aus dem Eimer kriecht und zurück in den Bach marschiert. Diese kleinen Lebewesen sehen fast so aus wie grosse Ameisen und sind von oben bis unten mit Blattgold belegt. Also kein Trinkwasser und kein Gold. Wir kippen unsere Eimer wieder in den Bach und fahren weiter nach Törmmerneset. Hier finden wir einen See der als Trinkwasser geeignet bezeichnet ist. Wir lesen auf einem Schild, das es ein Naturereignis ist. Vor tausenden von Jahren ist der Fels auf eine Länge von 100 m glatt abgebrochen und hat sich um einige Meter gesenkt. Als ich das noch bestaune kommt ein Ehepaar aus Schweden und klärt mich auf. Nicht der Fels, sondern zwei vor 8000 Jahre in den Fels gehauenen Rentiere.
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Die beiden vor 8000 Jahre eingearbeiteten Rentiere sind deutlich zu erkennen.
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Wir fahren weiter über Kräkmoen und wollen heute noch Straumen erreichen. 15 Tunnel müssen wir durchfahren und dafür 35 Kronen bezahlen. Ich hatte vor einem Jahr in Bochum Anne Strömhaug aus Norwegen kennen gelernt und sie hatte uns eingeladen sie zu besuchen. Sie hat in Straumen einen Campingplatz. Die Freude ist gross als wir uns sehen. Sie erzählt uns sofort ihre Lebensgeschichte. ( Wie alle Skandinavier. ) Ihr Mann ist vor 13 Jahre beim Holzfällen tödlich verunglückt. Sie ist 64 Jahre, Besitzerin des Campingplatzes, des davor liegenden Sees von 10 Km Länge und 3 Km Breite. Die Berge und Wälder um den See sind auch ihr Eigentum. Ausserdem sagt sie uns das wir in Norwegen keinen Menschen mit Sie ansprechen dürfen. Immer nur Du.
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Neben unserem Platz fliesst der Lachsfluss Abends als ich vor unserem Wagen sitze sehe ich 2 Kinder am Ufer spielen. Kaum kommen mir die Gedanken das die Eltern leichtsinnig handeln, ist es schon geschehen. Einer der Jungen rutschte von der Uferböschung und verschwindet im Fluss. Ich springe über den Zaun, kann den Jungen auch greifen und an Land ziehen.
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Er ist Ca 3 Jahre Der Schreck sitzt ihm mächtig in den Knochen und er schreit zum Steinerweichen. Er erzählt mir etwas auf Norwegisch was ich aber nicht verstehen kann. Er klammert sich fest an mich und weint bitterlich. Nachdem er sich etwas beruhigt hat zeigt er mir wo er wohnt. Ich bringe ihm sofort nach hause und übergebe ihm seine Mutter. Die spricht aber kein Wort mit mir.
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69. Tag
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Sonne 27°
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Km 17 = 5410
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70. Tag 27. Juli
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Bewölkt 21°
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Km 89 = 5499
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71. Tag
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Bewölkt 17°
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Km 58 = 5557
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72. Tag
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Wolken 22°
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Km 154 = 5711
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73. Tag
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Bewölkt 20°
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Km 75 = 5786
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74. Tag
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Bewölkt 21°
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Km 56 = 5842
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75. Tag 1. Aug.
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Sonne 27°
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Km 132 = 5974
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76. Tag
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Sonne 27°
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Km 41 = 6015
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77. Tag
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Regen 20°
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Km 223 = 6238
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78. Tag
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Regen 18°
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Km 120 = 6358
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79. Tag
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Regen 16°
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Km 66 = 6424
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80 Tag 6. Aug.
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Regen 12°
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Km 203 = 6627
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Wir liegen heute faul in der Sonne. Lotte und Gerhard sind schon gefahren und wollen den Berg am Ende von Anne Strömhaug ihrem See besteigen. Mittags machen wir uns noch Eierkuchen und fahren dann auch hinter her. Bis 16°° Uhr müssen wir noch warten bis die beiden Bergsteiger müde und zerschlagen zurück kommen.
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Heute waschen wir mal wieder unsere Wohnmobile. Lotte muss zum Friseur, die Haare machen lassen. Weiter geht es bis hinter Storjord. Ich mache noch eine Wanderung bis an einen Wasserfall. Plötzlich entdecke ich am Wald ein ganz still stehendes Tier. Um besser erkennen zu können nehme ich meine Kamera und stelle mit erstaunen fest, das es sich um einen Wolf handelt. Er lässt sich fotografieren und stolziert dann seelenruhig in den Wald wo er verschwindet.
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Wir fahren heute den alten Silberweg nach Schweden rein. In 500 m Höhe Überqueren wir den Pass, geniessen den Ausblick und fahren wieder nach Norwegen zurück. Kurz hinter Lönsdal kommen wir in das Saltfjell. Die höchste Erhebung beträgt 1734 m . Wir stehen auf 820 m Höhe in einem Wäldchen und werden hier übernachten.
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Die Temperatur ist heute Nacht auf 5° gefallen, also weiter. Nach 15 Km haben wir wieder den Polarkreis erreicht. Die Lappen haben hier mehrere Verkaufsstände aufgestellt um Andenken zu verkaufen. Wir kaufen auch etwas und bekommen wieder ein Zertifikat das wir den Polarzirkel überschritten haben. Danach fahren wir weiter, besichtigen noch eine Opferstätte und gehen in Mo i Rana einkaufen. Überqueren einen Pass in 620 m Höhe, fahren ins Tal und übernachten an einer Gedenkstätte gefallener Partisanen.
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Wir fahren durch Mosjön bis zum Laksfors. Ein Wasserfall der auch der Lachssprung genannt wird hat eine Breite von 80 m und die Lachse müssen eine Höhe von 15 m überwinden. Bären stehen im Wasser und fressen sich satt. Ein gewaltiger Elch durchquert gerade den Fluss. Ganz in der Nähe eines Hotels finden wir einen Platz wo wir über Nacht bleiben können.
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Kurz vor Majaratn finden wir eine Insel mitten in einem See. Über einen Damm können wir die Insel erreichen. Wunderbar für uns geeignet hier den Tag zu verbringen und über Nacht zu bleiben.
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Gerhard sagt uns, es gibt auf einer Insel den einzigen Berg der Welt der ein Loch in der Mitte hat, welches Quer durch den ganzen Berg verläuft. Gerhard war Seemann und hat immer vom Schiff aus dieses Naturereignis bewundern können. Also nichts wie hin und aus der Nähe betrachten.
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Um dieses Loch zu erreichen müssen wir einen Aufstieg über Geröll und Steine machen. eine Stunde brauchen wir bis wir oben sind. Gewaltig was wir sehen. Das kleine Loch hat einen Durchmesser von Ca 60 m. Hunderte von kleinen Inseln sind unter uns im Atlantik zu sehen
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Heute kommen wir nicht weit. Wir halten am See Snäsavatn um zu baden und in der Sonne zu trocknen. Danach fahren wir noch bis Rygg, schlagen unser Camp auf und gehen in den Wald um Blaubeeren zu sammeln. Nach einer halben Stunde haben wir genug gefunden und machen uns auf den Rückweg. Bei den Wagen angekommen macht Lotte gleich Klieben ( Mehlknödel ) und Blaubeersuppe gemacht. Wir haben gegessen wie im besten Hotel. Unsere Lippen und Hände waren nachher genau so blau wie die Beeren.
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Es regnet den ganzen Tag. In Trondheim essen wir zu Mittag und wollen sofort weiter fahren. weil es in strömen giesst. Eine Stadtbesichtigung fällt daher aus. Rauskommen aus diese Stadt ist eine Katastrophe. Im Schrittempo und immer wieder stillstand. Wie kann man nur eine Autobahnähnliche Hauptstrasse mitten durch das Zentrum führen.
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Die ganze Nacht hat es geregnet und es regnet immer weiter. Bei Jerbstad verlassen wir die 700 und fahren über das Trollheimen Gebirge. Wir bewegen uns in einer Höhe von 800 bis 900 m biegen dann auf die 16 ab und fahren weiter in Richtung Kristiansund. Bei Ramfo sehen wir ein Schild das auf eine Sehenswürdigkeit hinweist. Dort finden wir auch einen Platz für die Nacht.
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Da es immer noch regnet fahren wir weiter bis hinter Eidsväg. In einem alten Dorf das nicht mehr bewohnt ist bleiben wir über Nacht.
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Das Wetter ist zu ungemütlich darum fahren wir weiter bis an den Storfjord und setzen mit dem Fährschiff über. Danach geht es sofort weiter denn wir wollen heute noch Geiranger erreichen.
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Der erste Überblick auf den Geirangerfjord aus 1000 m Höhe ist überwältigend. Im Vordergrund sehen wir einige Passagierschiffe und im Hintergrund den Ort Geiranger liegen. Schade über dem Fjord schwebt eine blaue Dunstwolke die aus den Schornsteinen der Schiffe empor steigen.
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Als wir unten sind erkennen wir das Russische Passagierschiff die Maxim Gorki
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Der Ort ist überfüllt, so das wir keinen Platz finden. Weiter fahren über einen Pass in 1138 m so das die Wolken unter uns liegen. Ich sage zu Edith, jetzt sind wir im Himmel. Der Pass ist vom Schnee geräumt aber neben der Strasse liegt er 1,70 m hoch. Danach fahren wir weiter bis nach Grotli welches in 1000 m Höhe liegt. Hier bleiben wir auch über Nacht.
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Danach fahren wir noch bis Bessheim. Ein schöner Platz am See erwartet uns. Gerhard und ich ziehen unsere Wanderschuhe an und wollen noch den Berg Glittertind ersteigen. Er ist 2469 m hoch. Als wir auf 2000 m sind überrascht uns die Dunkelheit und wir müssen umkehren.
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Heute wollen wir noch bis Nes. Überqueren noch einen Pass in 1420 m kommen durch Fagernes und finden hinter Nes unseren alten Lagerplatz auf dem wir vor 2 Jahre gestanden hatten. Hier gehen wir wieder Blaubeeren sammeln und haben auch in einer halben Stunde 5 Pfund zusammen gesammelt. Das wird zum Abendessen reichen.
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Wir haben beschlossen nach Hause zu fahren. Das Wetter ist einfach zu schlecht geworden. Wir fahren über die Zwinesundbrücke bis kurz hinter Göteborg. Hier auf einem Rastplatz bleiben wir über Nacht.
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Kaum sind wir in Schweden als wir auch wieder schönes Wetter haben. Trotzdem starten wir zur letzten Etappe durch Skandinavien, bis Malmö wollen wir noch kommen. Ein Ereignis erleben wir aber noch auf unserer Fahrt. Plötzlich sehen wir vor uns auf der Strasse einen Bären mit zwei Junge. Sie verschwinden auch sofort im Wald und wir können weiter fahren. In Malmö holen wir gleich unsere Schiffskarten für morgen.
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Die Überfahrt verläuft ohne Zwischenfälle und um 19 °° Uhr laufen wir in Travemünde ein wo wir als erstes ein Speiselokal aufsuchen und alles bestellen was wir so lange vermisst haben.
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